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Nassenheider Verdunster Horizontal

# 15009

6.40 

Vorrätig

Der NASSENHEIDER Verdunster ist ein Langzeitverdunster zur kontinuierlichen Verdunstung von Ameisensäure 60% ad us. vet. für die Behandlung der Varroatose der Honigbiene (Apis mellifera). Der NASSENHEIDER Verdunster ist zusammen mit der Ameisensäure 60% ad us. vet. ein in Deutschland zugelassenes Bienenarzneimittel (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 31 vom 11. Juli 2000).
Gegenanzeigen: Nicht während der Tracht anwenden. Anwendung nach der letzten Honigernte des Jahres.

Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben:
Nach 2 Tagen wird das Verdunsterrähmchen zur Säurekontrolle entnommen. Die verdunstete Säuremenge in ml (cm³) kann an der Deckelskala abgelesen werden. Dazu wird der Verdunster ähnlich wie beim Befüllen um 90° gekippt.

Empfohlene Dosis pro Zarge für ein- bzw. zweizargige Völker:
1. Behandlung im Juli/August: 15-20 ml / Zarge und Tag;
2. Behandlung im September/Oktober: 10-15 ml / Zarge und Tag.

Bedingt durch z.B. verstärktes Fächeln der Bienen bei hohen Temperaturen kann eine höhere Verdunstungsrate gemessen werden. Dadurch entweicht ein Teil der Säuredämpfe weitgehend ungenutzt und der Vorratsbehälter wird vorzeitig leer. Dann muss nachgefüllt werden, damit die genannte Behandlungszeit eingehalten werden kann.
In den ersten 2-3 Tagen kann eine Überschreitung der Dosis noch toleriert werden, weil die Beute einen Teil der Säuredämpfe absorbieren. Diese Zeit sollte zur Kontrolle und evtl. Änderung der Dosis genutzt werden.
Ein Nachfüllen des Verdunsters ist möglich. Eine längere Behandlungszeit ist nicht schädlich für die Bienen.
Die Minimaldosis von 15 ml/Tag und Zarge (nach der Abschleuderung) und 10 ml/Tag (vor der Brutpause) darf nicht unterschritten werden, denn dann ist der Behandlungserfolg nicht gesichert!
Wird bei der Kontrolle eine zu geringe Verdunstungsrate festgestellt, muss der größere Docht verwendet werde.

Art und Dauer der Anwendung: Die Behandlung erfolgt zweimal pro Jahr, einmal direkt nach der Abschleuderung und einmal im Spätsommer / Herbst (immer außerhalb der Trachtzeit).

Vorraussetzung für die erfolgreiche Behandlung:
Vorhandensein von Brut während der Behandlungsdauer.
Plazierung des Verdunsters fluglochfern neben dem Brutnest, mit einer Deckwabe dazwischen. Wegen der dortigen konstanten Temperatur von 35°C erfolgt die Verdunstung weitgehend unabhängig von der Außentemperatur.
Wenn möglich, Anordnung der Waben im Warmbau.
Ein windiger Standort der Beute ist ungünstig, eine nahe Hecke oder Zaun bremsen den Wind.

1. Behandlung: Juli/August für 10-12 Tage (nach der Ernte).
2. Behandlung: September für 10-14 Tage (vor der Brutpause – Brut muss noch vorhanden sein!)
Die Behandlung über einen längeren Zeitraum ist nicht schädlich!
Die Gefahr der Reinfektion aus der Umgebung sollte besonders im September nicht unterschätzt werden. Wenn der Milbefall nach 14 Tagen Behandlung nicht deutlich sinkt, muss sie ausgedehnt oder nach kurzer Unterbrechung wiederholt werden. Die Wartezeit bis zur nächsten Honigernte ergibt sich automatisch durch die Winterruhe (Es soll keine Behandlung im Frühjahr erfolgen!).

NASSENHEIDER Verdunster horizontal
bestehend aus klassischem NASSENHEIDER Verdunster.

Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Modell
selbstgesteuerte Verdunstung von Ameisensäure zur Varroosebehandlung unabhängig von der Brutnesttemperatur, also bis ca. 10°C Außentemp. im Spätherbst mit sehr wenig oder ohne Brut. Zu dieser Zeit ist die Behandlung der Varroa-Milbe am effektivsten (keine Reinfektion).
Späte Behandlungsmöglichkeit auch durch Heide- und Gebirgsimker Behandlung von zweizargigen Völkern mit nur einem NASSENHEIDER Verdunster + Nachrüstsatz.

Der vertikale Docht saugt die Ameisensäure an und transportiert sie über den U-förmigen Schenkel nach unten auf den horizontalen Docht, wo sie abtropft und verdunstet. Der gelochte Fuß stellt dabei sicher, daß sich die beiden Dochte nicht berühren (Verhinderung von Kapillaritätseffekten). So wird immer ein nahezu konstanter Volumenstrom an Ameisensäure transportiert und verdunstet.

Dochtauswahl:
1. Vertikaler Docht (U-Docht): Im Lieferumfang sind drei unterschiedlich große vertikale Dochte enthalten. Diese bestehen aus speziellem wiederverwendbarem Material. Die unterschiedliche Breite des längeren Schenkels am vertikalen Docht bestimmt hier, wie groß der zu transportierende konstante Volumenstrom an Ameisensäure ist:
Docht 1 (klein) – 6-9 Waben;
Docht 2 (mittel) – 10-15 Waben;
Docht 3 (groß) – 16-22 Waben bzw. zwei Zargen.

Im Zweifelsfall soll:
im Juli/August der größere (wg. erhöhter Ventilation), oder
im September/Oktober der kleinere Docht verwendet werden.

Horizontaler Docht (Vliesstoff):
Der horizontale Docht besteht aus wiederverwendbarem Vliesstoff, es kann aber auch ein normales dünnes (Einmal-) Küchentuch oder dünnes Leinentuch (Bettwäsche) verwendet werden. Zur Behandlung ist das mitgelieferte blaue Vliesstoff zuzuschneiden.

Wiederverwendung der Dochte:
Nach Gebrauch können beide Dochte mit klarem Wasser ausgespült, getrocknet und wiederverwendet werden. (Gummihandschuhe verwenden!)
Feuchte U-Dochte sind empfindlich, deshalb vorsichtig mit Wäscheklammer entnehmen. Beschädigte Dochte nicht wieder verwenden!

Anwendung von oben bei Magazinbeuten:
Füßchen mit den Standflächen jeweils nach außen in die Montagelöcher des herkömmlichen “Nassenheider Verdunsters” stecken blaues Vliestuch (horizontaler Docht) mit einer Schere zurechtschneiden (ca. 10 cm kleiner als das Innenmaß der Zarge) Tüte (Verpackung) als Unterlage zurechtschneiden (ca. 10 cm kleiner als das Innenmaß der Zarge).

Plazierung:
In einer leeren Zarge, besser Halbzarge direkt über dem Brutnest;
Damit die Rähmchen sich nicht mit der Säure voll saugen, Kunststoff- Folie auflegen, darauf den horizontalen Docht (blaues Vliestuch) plazieren.
Die Ablage auf ein Absperrgitter ist nur bedingt zu empfehlen, da die seitlichen Öffnungen evtl. verkittet werden könnten;
Befüllung des Verdunsters;
U-förmigen Docht einsetzen, Dochtkorb überstülpen;
Befüllten Verdunster sofort auf den horizontalen Docht stellen Die Verdunstung steigt in den nächsten Stunden so langsam an, dass die Bienen kaum etwas spüren und deshalb nicht aggressiv werden. (Keine Schocktherapie, keine Gefahr für die Königinen).